Hyeres - Tauchschule Kolmar

Tauchschule Kolmar
Ausbildungscenter für Sport.- und techn. Tauchen
Sinsheim
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Reiseberichte > Mittelmeer > Frankreich
  Hyères  
Einen lang gehegten Wunsch haben wir uns im Mai erfüllt:  Endlich mal wieder Wracktauchen in Südfrankreich. Von Heiko stammte der Tip für die Tauchbasis DIVIN'GIENS auf der Halbinsel GIENS. Er arbeitete selbst früher mal 2 Jahre lang als Tauchlehrer auf einer Tauchbasis an der Côte d'Azur und kennt das Gebiet  und die Wracks. Zuvor legten wir einen Zwischenstop am Lac d'Annecy ein, wo wir uns uns mit Jürgen für einen Wracktauchgang an dem Schaufelraddampfer "Le France" trafen. Das Wrack liegt auf ca. 42 - 43 Meter Tiefe und ist gut erhalten. Die Sicht in der Tiefe war gut und wir machten zunächst die Tour entlang der Reeling, dann in den Billiardsaal, vorbei am Heizkessel, in den die Kohle geschaufelt wurde, durch die Luke in den Spiegelsaal, die Treppen rauf aufs Deck, über den abgebrochenen Kamin und wieder vor zum Bug , wo wir den Aufstieg und die Dekostops am Bojenseil machten. Die Bedingungen waren gut. Ruhiger See, leichte Bewölkung. Weil der Lac d'Annecy Zuflüsse aus den Bergen hat, war er um diese Zeit noch recht kalt.
Nach einem leckeren Mittagessen im Cochon d'Oreille (Schweinsöhrchen) in Annecy trennten sich unsere Wege. Jürgen+Melissa blieben in Annecy, während Klaus, Elke und Heiko nach Süden an die Côte d'Azur durchstarteten. Nach 5 Stunden Fahrt kamen wir in Hyères an und bezogen unser mobile home.
Die Wracks um die Hyères-Inseln zählen zu den berühmtesten im Mittelmeer. Wir betauchten die DONATOR, die VILLE DE GRASSE, und die P-51 MUSTANG.
Außerdem verbrachten wir 1 Tauchtag im Meeresschutzgebiet Port-Cros.   Schöne Höhlen und Grotten eignen sich für die Wiederholungstauchgänge am Nachmittag.
Die Tauchbasis DIVIN'GIENS von Hansi fanden wir super. Für erfahrene Taucher ist es entspanntes Tauchen pur. Wir packten gern mit an, wenn das Tauchschiff - ein umgebauter ca. 11 m langer Fischkutter - an der Kaimauer fest- oder die Leinen losgemacht werden mußten. Wir konnten auch unsere Flaschen selbst füllen. Highlight war für uns der Freiflugkolben-Kompressor von einem deutschen U-Boot aus dem 2. Weltkrieg, den Hansi für das Füllen der Flaschen benutzt. Eine ganze "Batterie" Kaskaden-Flaschen wird benötigt , um ihn zu starten und am Laufen zu halten. Ohrenbetäubender Lärm und Ölgestank im Werkraum, aber das Teil funktioniert zuverlässig und einwandfrei.
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